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Patienteninformation
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Das Berliner Herzinfarktregister e.V. hat für alle Herzinfarktpatienten einen Flyer entworfen. Er wird in allen Krankenhäusern verteilt, die am Register beteiligt sind. In dem Flyer finden die Patienten Informationen über das Berliner Herzinfarktregister, über die Gefahren eines erneuten Infarkts sowie einen Herzinfarktpass:
Das Berliner Herzinfarktregister Informationen über die Behandlung von Patienten mit einem Herzinfarkt sammeln, sie auswerten und die gewonnenen Erkenntnisse den Krankenhäusern und der Öffentlichkeit zugänglich machen – dieser Aufgabe hat sich das Berliner Herzinfarktregister e.V. seit mehr 10 Jahren verschrieben. Ziel ist es, die Qualität der stationären Versorgung zu verbessern.
Die Fragebögen
Die Ergebnisse Was heisst das? Bei einem Herzinfarkt ist mindestens ein Herzkranzgefäß verschlossen. In dem von uns untersuchten Zeitraum wurde in verstärktem Maße eine Behandlung durchgeführt, bei der dieses Gefäß wieder geöffnet wurde. Und es wurden begleitend vermehrt Medikamente eingesetzt, die gerinnungshemmend wirken, das Herz entlasten sowie den Herzrhythmus stabilisieren. Behandlungsmethoden haben sich verändert und es ist davon auszugehen, dass sich diese Veränderungen in einigen Fällen lebenserhaltend auswirkten. Das Berliner Herzinfarktregister dokumentiert diese Entwicklung und bestärkt damit natürlich die Kliniken entsprechende Behandlungswege zu beschreiten.
Warnzeichen eines
Herzinfarktes Jede Minute zählt ! - Sofort den Rettungswagen rufen: Tel.-Nr. 112
- Starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Angst - Schwere länger als 5 Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können - Zusätzlich zum Brustschmerz: Luftnot, Übelkeit, Erbrechen - Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit und Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen - Schwächeanfall (auch ohne Schmerz) evtl. Bewusstlosigkeit - Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß
Der Verein Das Berliner Herzinfarktregister e.V. ist eine gemeinsame Initiative der Berliner Krankenhäuser, der Berliner Ärzteschaft und des Innovationszentrums Technologienfür Gesundheit und Ernährung der Technischen Universität Berlin. Bis zu 25 Kliniken haben sich bisher am Berliner Herzinfarktregister beteiligt. Sie halten das Projekt für so wichtig, dass sie ihre Ärzte verpflichten, die umfangreichen Fragebögen zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit auszufüllen. Die Daten werden an der Technischen Universität Berlin ausgewertet und die Ergebnisse in erster Linie den Krankenhäusern mitgeteilt. Darüber hinaus sind sie Thema von Vorträgen auf wissenschaftlichen Kongressen.
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